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Einheimisch, aber selten: Die Stadtgärtnerei pflanzt auf der Dreirosenanlage eine Flatterulme anlässlich des Internationalen Tags des Baumes

Der 25. April ist der Internationale Tag des Baumes. Zu diesem Anlass pflanzte die Stadtgärtnerei auf der Dreirosenanlage eine Flatterulme, den Baum des Jahres 2019. Die Stadtgärtnerei wählte bewusst einen Standort in Rheinnähe, denn die Flatterulme fühlt sich am Wasser am wohlsten.

Bild (Grünflächenunterhalt, Stadtgärtnerei Basel): Flatterulme

Die Flatterulme – mit lateinischem Namen Ulmus laevis – ist Baum des Jahres 2019. Anlässlich des «Internationalen Tag des Baumes» pflanzte die Stadtgärtnerei heute, 25. April, auf der Dreirosenanlage eine Flatterulme. Der Jungbaum steht auf der Rheinseite im westlichen Teil der Anlage. Vor der Baumpflanzung gab es eine Führung, bei der die Teilnehmenden Wissenswertes zur Geschichte und Gestaltung der Dreirosenanlage sowie über die Flatterulme selbst erfuhren.

Die Flatterulme kann bis 35 Meter hoch werden, vor allem an ihrem natürlichen Standort in Feuchtwäldern und an Flussauen. Sie zieht dauerhaft feuchte Böden vor und kommt gar mit längeren Überflutungsperioden gut zurecht. Als einzige heimische Baumart kann sie unter diesen Bedingungen Brettwurzeln ausbilden, welche ihr eine höhere Stabilität verleihen. Doch auch wenn der Flatterulme in Wassernähe sehr wohl ist, gedeiht sie auch an trockeneren Standorten und eignet sich gut als Stadtbaum. In Basel gibt es momentan 42 Flatterulmen im Baumbestand. Sie stehen in der Allee am Wiesendamm, im Horburgpark, Landhof, Nachtigallenwäldeli und St. Johanns-Park, in der Dreirosenanlage und an der Steinenschanze.

Der Stamm der Flatterulme wächst oft unregelmässig, das heisst, der Baum steht meist nicht ganz aufrecht. Die Blätter sind eiförmig und zugespitzt und wachsen am Zweig versetzt zueinander. Die eher unauffälligen Blüten sind rötlich gefärbt. Sie hängen dicht an Stielen und bilden so grünlich-bräunliche Büschel. Die Früchte sind elliptische Nüsse. Ihre Rinde ist glatt und silbergrau und wird mit dem Alter zunehmend dunkler. Das Holz der Flatterulme sieht zwar mit seiner Musterung schön aus, lässt sich jedoch nur schwer verarbeiten. Es ist sehr zäh und sperrig. Ihre Zweige dienten früher dem Vieh als Winterfutter.

Die Ulmen erlangten im letzten Jahrhundert durch das Ulmensterben traurige Berühmtheit. Während Berg- und Feldulmen stark unter der Krankheit litten, erwies sich die Flatterulme gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Der Ulmensplintkäfer, der die Pilzkrankheit überträgt, befiel sie seltener und konnte ihr weniger schaden. Dass die Flatterulme dennoch eine seltene Baumart in unserer Region ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. Flüsse wurden begradigt und Feuchtgebiete trocken gelegt. Häufig überflutete Gebiete wurden mit baulichen Massnahmen gesichert und frühere Flussauen sind heute landwirtschaftlich genutzte Flächen. So trifft man die Flatterulme nur noch in Auenlandschaften an. Und seit dem Tag des Baumes zusätzlich auch in der Dreirosenanlage.

Der deutsche Verein «Baum des Jahres» ernennt jedes Jahr eine Baumart zum Baum des Jahres. Damit erhalten Bäume allgemein und eine Baumart im speziellen für einen Tag besondere Aufmerksamkeit. Der Verein ruft in Erinnerung, wie wichtig Bäume für unsere Lebensqualität und das Klima sind und fordert dazu auf, künftigen Generationen einen vielfältigen Baumbestand zu vererben. Die Stadtgärtnerei schliesst sich dieser Botschaft an und pflanzt seit Jahren jeweils am 25. April den Baum des Jahres.

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